Ich bin in einer Kleinstadt geboren und in einem Dorf mit 500 Einwohnern aufgewachsen. Schon früh wusste ich: Ich bin anders.
Ich passte nicht hinein. Weder in das Dorf noch in das System.
Zu intensiv. Zu feinfühlig. Zu frei. Zu unbequem. Zu viel von allem, was in meinem Umfeld keinen Platz hatte.
Schmerzhaft. Mich selbst immer weniger zu spüren und stattdessen immer hellhöriger dafür zu werden, wie andere mich haben wollten.
Ich wollte mit aller Kraft dazugehören. Also verbog ich mich auf eine Art und Weise, die mich immer gefügiger für andere machte.
Ich wurde gut darin, Erwartungen zu erfüllen, zu funktionieren und nach außen ein Leben zu führen, das „richtig" aussah, während ich innerlich immer weiter von mir selbst verschwand.
Ich glaubte, ich müsse leisten, um wertvoll zu sein.
Ich glaubte, ich müsse Geld haben, um geliebt zu werden.
Ich glaubte, ich müsse mich für andere aufgeben, um Verbindungen zu verdienen.
Irgendwann konnte ich mich weder sehen noch fühlen.
Bereits früh in meiner Jugend begann ich Alkohol zu trinken. Später kamen Cannabis und harte Drogen dazu. Ich geriet in emotionale Abhängigkeiten, toxische Beziehungen und Situationen, in denen meine Grenzen immer wieder überschritten wurden.
Mit Drogen und Alkohol überlebte ich. Ich kompensierte damit, wie leer und einsam ich mich innerlich fühlte. Nur so konnte ich die Masken, die ich trug, aufrechterhalten.
Von außen sah alles gut aus. Ich machte Abitur. Eine Ausbildung. Studierte. Arbeitete. Leistete.
Innerlich starb ich. Stück für Stück. Tag für Tag.
Ich hatte einen ersten Höhepunkt meiner persönlichen Hölle erreicht und gestand mir ein: So kann es nicht weitergehen. Ich erkannte, wie schlecht es mir wirklich ging, und sagte mir: Ich werde mich da rausholen.
Das war der Beginn meiner Heilungsreise. Und die verlief absolut nicht geradlinig. Mit Höhen und Tiefen. In Wellen. Mit Rückschritten. Und manchmal scheinbar im Kreis. Ganz wild.
Oder um es in meinen Worten zu sagen: Absolut geisteskrank.
Es folgten weitere Abhängigkeiten, eine traumatische Beziehung, Drogen und Kontrollverlust, bis zu einem Moment, in dem ich wusste: Wenn ich jetzt nicht gehe, verliere ich mich vollständig. Also ging ich.
Doch meine größte Erkenntnis wartete erst Jahre später auf mich. Mit Anfang 30 hatte ich mir äußerlich genau das Leben aufgebaut, von dem ich einmal dachte, es würde mich glücklich machen:
Selbstständigkeit im Immobilienbereich. Status. Geld. Eine wunderschöne Wohnung. Ein teures Auto. Einen Partner an meiner Seite.
Von außen sah es nach Erfolg aus. Als hätte ich alles, wovon viele Menschen ihr Leben lang träumen. Aber innerlich weinte ich immer noch. Ich starb nicht mehr Tag für Tag. Aber ich weinte noch. Und ich wusste nicht, warum.
Also fing ich an, tiefer zu gehen. Tiefer als je zuvor in meine eigenen Prozesse einzutauchen. Es fühlte sich an, als würde sich langsam ein Schleier lichten, den ich mein ganzes Leben lang getragen hatte.
Du kannst dir ein goldenes Gefängnis bauen und es bleibt ein Gefängnis.
Ich erkannte meine emotionalen und finanziellen Abhängigkeiten. Ich erkannte alte Familienmuster, die ich unbewusst wiederholte.
Und ich verstand: Kein Mann, kein Geld, keine Karriere, kein perfektes Bild nach außen wird mir jemals das geben, wonach ich mich so sehr sehnte. Die Freiheit, ich selbst zu sein.
Ich trennte mich von meinem langjährigen Partner, den ich damals für die große Liebe meines Lebens hielt.
Und diesmal begann ich nicht einfach ein neues Kapitel. Ich begann ein neues Leben.
In den folgenden zwei Jahren veränderte sich nahezu alles. Ich löste mich aus meinen Abhängigkeiten. Ich hörte auf, Drogen zu konsumieren. Ich hörte auf zu rauchen. Ich verließ berufliche Strukturen, die längst nicht mehr zu mir passten.
Ich begann zu reisen und die Welt zu erkunden. Nach Thailand. Nach Südamerika. Ich verbrachte Zeit in Tempeln, auf Inseln, im Dschungel und in tiefen spirituellen und zeremoniellen Prozessen. Ich wohnte in den größten Städten Deutschlands, in Berlin, in Köln, in Hamburg.
Vor allem aber begann ich eine Reise, für die ich kein Flugticket und keinen Umzug brauchte:
Ich nahm das Steuer meines Lebens selber in die Hand und reiste zurück zu mir selbst.
Ich lernte meinen Körper kennen. Meine Grenzen. Meine Bedürfnisse. Meine Intuition.
Ich lernte, Nein zu sagen. Ich lernte loszulassen. Und ich ließ vieles hinter mir, was nicht mehr zu meinem neuen Ich passte.
Das tat weh. Sehr sogar. Was sich heute in wenigen Sätzen erzählen lässt, waren in Wahrheit Prozesse, die einfach alles von mir abverlangt haben.
Und ein Wort kommt mir dabei immer wieder in den Sinn: Mut.
Denn Selbsterkenntnis klingt wunderschön, bis sie von dir verlangt, alles loszulassen, was nicht mehr wahr ist.
Ich lernte, mich selbst zu halten. Ich lernte, mir selbst zu vertrauen. Ich lernte mich auf einer tiefen, intimen und spirituellen Ebene kennen.
Ich begann alleine zu leben, mein eigenes Leben zu tragen und Entscheidungen nicht länger danach zu treffen, was andere von mir erwarten.
Und plötzlich kamen andere Menschen in mein Leben. Menschen, die zu meinem Wesen passen. Ehrliche. Tiefe. Feinfühlige. Visionäre Menschen. Es entstanden Verbindungen, in denen ich mich gesehen und wertgeschätzt fühle. In denen wirklich ich gemeint bin.
Heute kenne ich meine Bedürfnisse.
Ich kommuniziere meine Grenzen.
Ich vertraue meiner Wahrnehmung.
Ich entscheide bewusst, wen und was ich in meinem Leben haben möchte.
Und vor allem: Ich vertraue mir selbst.
30 Jahre lang habe ich versucht, irgendwo hineinzupassen. Heute baue ich mir eine Welt, die zu mir passt. Nach meinen Vorstellungen. Nach meinen Regeln. Nach mir selbst.
Denn wer sonst soll dieses Leben leben?
Mein wahres Leben. Und meine Vision für jede Frau: Mutig und wahrhaftig ein Leben zu führen, das sich wirklich nach ihr selbst anfühlt.
Ohne permanente Fremdsteuerung. Ohne sich für die Erwartungen anderer zu verbiegen. Und in tiefer, hingebungsvoller Verbindung mit sich selbst.
Ich arbeite mit Frauen, die tief in sich längst wissen, dass ihr bisheriges Leben nicht mehr zu ihnen passt. Mit Frauen, die genug davon haben, sich anzupassen, auf Bestätigung zu warten, sich selbst zu übergehen oder ihre Wahrheit kleinzumachen.
Ich werde dir nicht erzählen, wer du sein sollst. Ich kann dich dabei unterstützen, wieder so klar mit dir verbunden zu sein, dass du es selbst weißt.
Dass du dich daran erinnerst, wer du unter all den Erwartungen, Rollen und Konditionierungen eigentlich bist. Dass du wieder auf deinen Körper, deine Bedürfnisse, deine Intuition und die leise Stimme in dir hörst, die längst weiß, wohin dein Weg führt.
Denn wenn meine Geschichte mir eines beigebracht hat, dann das:
Niemand wird kommen, um dich zu retten.
Du bist es. Du warst es immer. Und du wirst es immer sein.
Wähle dich selbst. Und beginne, ein Leben zu erschaffen, das wirklich deins ist.
Frei. Wild. Unabhängig.
Welcome to your True Life.
Wenn du das nicht allein machen willst, lass uns sprechen. 30 Minuten, kostenfrei, ohne Verkaufsdruck.